In
der Tradition der 1143
gegründeten Kaufmannsstadt
Lübeck gab der Ingenieur
August Brehmer seinem 1901 geschaffenen Unternehmen der
Namen LUBECA, die lateinische
Bezeichnung für Lübeck. Neben
der Emballagenfertigung
waren Verschleißmaschinen für runde und unrunde
Dosen von Anfang an ein Schwerpunkt des
Produktionsprogramms. Nach Kundenwunsch wurden die Maschinen
für Hand- oder automatischen Betrieb geliefert. Schon
früh erkannte Brehmer, dass die konservierende Industrie
ganzheitliche Lösungen
benötigte.
Bereits 1902 entwickelte er
komplette Einrichtungen für
Konserven und Blechemballagen-
fabriken. Erster Ansatz für das heute so bedeutsame
Systemgeschäft Lubeca. |
Präzise
Marktbeobachtung,
permanenter Informations-
austausch mit den Kunden und die jahrelange Erfahrung in
der Fertigung von Konservendosen
brachte 1938 eine Neuerung
hervor, die den deutschen
Nahrungsmittelmarkt
revolutionierte: Die Produktion von Großraum-Überdruck
-autoklaven.
Selbst dünnwandige, großformatige Weißblechdosen
konnten unter
temperaturunabhängigem Überdruck verformungsfrei
gekocht und gekühlt werden. Die horizontal
aufgestellten Autoklaven wurden mittels moderner Transporteinrichtungen
und neuartiger Käfige beschickt und hatten ein
bisher nicht gekanntes
Fassungsvermögen. In Kombination
mit neu
entwickelten vollautomatischen
Verschließmaschinen für runde und unrunde Dosen |

gelang LUBECA Ende der vierziger Jahre der Durchbruch
zum
Stammlieferanten der
internationalen Konservenindustrie.
Permanente
Weiterent-
wicklung der Autoklaven, der Einsatz von Datenverarbeitung
in
Entwicklung, Konstruktion, Produktion und Prozeßsteuerung,
führten kontinuierlich zu dem heutigen Unternehmensstatus:
System-Technologie für die
Nahrungsmittelindustrie.
LUBECA ist heute ein
Unternehmensbereich der
Maschinenbau Scholz GmbH & Co. KG
und in Coesfeld angesiedelt. |